Projektbeschreibung:
ökosan - Die Modernisierungsinitiative Oststeiermark
Hochwertige energetische Sanierung von kommunalen Gebäuden und Geschoßwohnbauten, dramatisch steigende Energiepreise und der zukünftig im Rahmen der EU-Gebäuderichtlinie erforderliche Energieausweis machen es deutlich: Die umfassende energetische Modernisierung des Gebäudestandes ist eine sinnvolle und notwendige Investition in die Zukunft. Zur breiten Umsetzung bedarf es hier neuer Instrumente, wie beispielsweise einer Kombination aus umfassender Informations- und Beratungsleistung sowie ökologisch orientierten Förderinstrumenten.
Der Wärmebedarf für den Gebäudebereich umfasst in der Steiermark rund 30% des gesamten Energieverbrauchs. Die Betriebskosten steigen aufgrund schlecht gedämmter Gebäude, alter Heizsysteme und der immer höheren Energiekosten kontinuierlich. Die Konkurrenzfähigkeit des Gebäudestandes ist gegenüber dem Neubau in der Regel nicht mehr gegeben. Trotz dieser und zahlreicher weiterer Argumente fehlt es aber an realisierten Projekten, die zum einen die Vorteile einer qualitativ hochwertigen Sanierung "begreifbar" machen und zum anderen die daraus resultierende Steigerung der Wohn- bzw. Arbeitsqualität vor Augen führen.
Genau hier setzt das Projekt "Modernisierungsinitiative Oststeiermark" an:
Die Initiative richtet sich an Verantwortliche in den Bereichen der Gebäudeverwaltung und -erhaltung und bietet die Chance, den steigenden Energiepreisen ein Schnippchen zu schlagen, langfristig leistbare Betriebskosten zu erreichen und den Immobilienwert zu erhöhen. Dazu wird ein gefördertes, umfassendes Leistungspaket, das von der Gebäudeerhebung bis zur Analyse des ersten Betriebsjahres nach der Modernisierung reicht, angeboten.
Argumente für eine hochwertige Modernisierung
- Perfekte Antwort auf die aktuelle Entwicklung der Energiepreise
- Reduktion des Energieverbrauchs um bis zu 80%
- Immobilienwert wird langfristig gesichert
- Konkurrenzfähigkeit gegenüber dem Neubau wird erhöht (Stichwort "Energieausweis")
- Wohnqualität bzw. Arbeitsqualität werden nachhaltig gesteigert
- Nutzungsflexibilität der Gebäude wird maximiert
- Unabhängigkeit von fossilen Energieträgern wird geschaffen und somit langfristig kalkulierbare Betriebskosten erreicht
Wer ist die Zielgruppe der "Modernisierungsinitiative Oststeiermark"?
Die Initiative richtet sich an Verantwortliche von großvolumigen Gebäuden in der Oststeiermark in den Bereichen:
- Kommunale Gebäude (Bürgermeister, Bauamtsleiter)
- Geschoßwohnbauten (Wohnbauträger, Hausverwaltungen)
Was sind die Ziele der "Modernisierungsinitiative Oststeiermark"?
Konkretes Ziel der Initiative ist es, bis 2008 mindestens 15 großvolumige Objekte in der Oststeiermark hochwertig zu modernisieren und somit deren Energieverbrauch um bis zu 80% zu reduzieren. Darüber hinaus soll die Realisierung dieser Vorzeigeprojekte aber auch zu weiterreichenden Ergebnissen mit hoher strategischer Bedeutung führen:
- Nachhaltige Verbesserung des Sanierungsstandards
- Sogwirkung durch großvolumige Gebäude auf den Bereich des Einfamilienhauses
- Deckung des Restenergiebedarfs mit erneuerbaren Energieträgern
- Höchste regionale Wertschöpfung bei gleichzeitigem Beitrag zum Klimaschutz
- Reduktion der Abhängigkeit der Region Oststeiermark von fossilen Energieträgern
- Etablierung der Oststeiermark im Bereich Energieeffizienz und erneuerbarer Energieträger
Was sind die Leistungen der "Modernisierungsinitiative Oststeiermark"?
Zur Erreichung der genannten Ziele wurden drei geförderte Leistungspakete definiert. Darin kann für 30 Gebäude in der Region Oststeiermark eine Analyse und Bewertung ("Quick-Check") durchgeführt werden. Die Auswahl der Gebäude erfolgt aus allen einlangenden Anfragen nach Kriterien der Realisierungschance sowie des wirtschaftlichen, energetischen und ökologischen Einsparpotenzials.
15 dieser Objekte werden in weiterer Folge mit Detailstudien
unterstützt und schlussendlich bei der Umsetzung mit
Qualitätssichernden Maßnahmen begleitet. Den Abschluss bildet ein
einjähriges Monitoring des modernisierten Gebäudes.
Projektbeginn: 09.2005
Projektende: 08.2008
Andrea Dornhofer-Breisler
Projektverantwortliche
+43 (0) 3172 / 603-1120
andrea.dornhofer-breisler@w-e-i-z.com



